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Fernwärme entsteht überwiegend durch Kraft-Wärme-Kopplung und ist die wirtschaftlichste Form der Wärme- und Stromerzeugung.

Fotonachweis: Karoline Gajeck-Scheuck

Fernwärme entsteht überwiegend durch Kraft-Wärme-Kopplung und ist die wirtschaftlichste Form der Wärme- und Stromerzeugung.

Fotonachweis: Karoline Gajeck-Scheuck

BEREIT SEIN FÜR DIE KOMMUNALE WÄRMEPLANUNG

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Fernwärme ist ein zuverlässiger Garant für warme Räume und heißes Wasser. Gleichzeitig werden Ressourcen geschont und CO2-Emissionen reduziert. Wer sich für Fernwärme entscheidet, kann aktiv dazu beitragen, die Wärmewende in Deutschland umzusetzen und leistet damit einen wichtigen Beitrag, die Klimaziele zu erreichen. Die Stadtwerke Amberg bieten gleich drei Alternativen zum Anschluss an ein Fernwärmenetz an.

Fernwärme ist eine Form der zentralen Wärmeversorgung, bei der Heizwärme und Warmwasser über Rohrleitungen direkt zu Haushalten und Betrieben transportiert werden. Wärme entsteht zum Beispiel durch Müllverbrennung, industrielle Abwärme oder wie durch die Stadtwerke Amberg angeboten wird – mittels Kraft-Wärme-Kopplung, die über ein weit verzweigtes Netz in die Gebäude geleitet wird. Das kann durch große Wärmepumpen oder auch durch erneuerbare Energiequellen wie Biomasse zum Einsatz kommen.

Und so funktioniert´s: Fernwärme wird mittels Heißwasser über ein Rohrleitungssystem vom Ort der Wärmeerzeugung aus bis nach Hause transportiert. Die Wärmeübergabe erfolgt mittels Hausstation an den Heizkreislauf des Gebäudes. Das ausgekühlte Wasser wird dann über die Rücklaufleitung des Netzes, zurück an den Ort der Wärmeerzeugung transportiert, wo es erneut erhitzt wird; damit beginnt der Kreislauf von vorne.

Unabhängig ob Einfamilien-, Mehrfamilien- oder Nichtwohngebäude – ob sich ein Anschluss an das Fernwärmenetz lohnt, hängt natürlich von den örtlichen Gegebenheiten ab. Entscheidungsgebend sind auch die Entfernung zum Netz und der Wärmebedarf. Besonders bei Einfamilienhäusern ist es wichtig, den individuellen Energiebedarf zu überprüfen. Diese Frage stellt sich bei Mehrfamilienhäuser und Nichtwohngebäuden weniger, im Regelfall weisen diese Gebäude einen hohen Wärmebedarf auf.  

Je nach Wohnlage kann AM Fernwärme aus den Heizzentralen Raseliushaus, Pond Barracks oder Hockermühlbad bezogen werden. Sowie im Drillingsfeld II steht ebenfalls ein Heizkraftwerk für Fernwärme oder als dritte Möglichkeit bietet sich das Biomassekraftwerk Dreifaltigkeit an. Für Fragen stehen die Mitarbeiter Netze & Erzeugung unter der Tel. 09621 603-600 oder per E-Mail an strom-gas-wasser@stadtwerke-amberg.de gerne zur Verfügung. Mehr Informationen sind auf stadtwerke-amberg.de/waerme abrufbar.

Fernwärme als Lösungsansätze für die Zukunft. Die Übergabestation ist platzsparend und geräuscharm.

Fotohinweis: Stefanie Windisch

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